Kinderuni-Vorträge haben inzwischen deutschlandweit in mehreren Universitäten Einzug gehalten, und einige der über eine solche Vorlesung erstellten Videos wurden bereits in meinem Blog eingebettet. Dabei sticht im besonderen die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) hervor. Deren aufgenommenen Videos von den Veranstaltungen sind technisch perfekt und die Vorlesungen nicht nur für Kinder spannend und informativ. Besonders dann, wenn es um für uns alltägliche Selbstverständlichkeiten geht wie das Licht, ohne das wir uns heute jedoch kaum noch ein Leben vorstellen können. (mehr …)

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Seit einigen Jahren wird alljährlich das Goldene Brett vorm Kopf für den größten anzunehmenden pseudowissenschaftlichen Unsinn von der österreichischen Gesellschaft für kritisches Denken (GkD) verliehen. Die GkD ist eine regionale Wiener Skeptikergruppe der GWUP, der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. In diesem Jahr sind die gemeldeten Anwärter für die verdienten Negativ-Ehrungen, die am 26. November humoristisch und feierlich „gnadenlos“ zum vierten Mal in der Urania Wien verliehen werden sollen, besonders zahlreich. (mehr …)

Kurfürst Jan Wellem gemeinfrei

Den von rheinischer Gelassenheit geprägten Düsseldorfern wird ja gerne nachgesagt, sie seien nicht nur gebildet und selbstbewusst, sondern auch hin und wieder arrogant. Bei letzterem handelt es sich jedoch vielmehr um ein Missverständnis, denn tatsächlich ist diese Form der Arroganz nicht wirklich eine, sondern eher eine besondere Form des Selbstbewusstseins. Manche würden dieses auch als „überhöht“ bezeichnen. Jedenfalls fehlt aus diesem Grund den Düsseldorfern häufig eine gehörige Portion Demut vor Autoritäten. Insbesondere vor solchen, die lediglich kraft ihres Amtes oder ihrer Position agieren und ansonsten wenig an Plausibilität für ihr Handeln liefern können. Das finden Düsseldorfer nicht nur lächerlich, sondern auch arrogant im Sinne von beschränkt. Denn auch wenn man ihnen selbst eine gewisse Arroganz nachsagt, können sie diese nur dann akzeptieren, wenn sie durch Kreativität und Intellektualität getragen ist. Insofern haben in Düsseldorf stets solche einen schweren Stand, die nicht nur mehr darstellen wollen als sie leisten können, sondern auch mehr versprechen als sie zu bieten haben. Deshalb sind lokale Politikerkarrieren zumeist schnell beendet, wenn sich nach einer gewissen Zeit heraus stellt, dass die entsprechende Person den intellektuellen Herausforderungen nicht gewachsen ist. (mehr …)

Ein ausführlicher Bericht von Erbloggtes über die Weigerung des mit der Universitätsmedaille der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf ausgezeichneten Prof. Dr. Stefan Rohrbacher, weiterhin für den DFG als Gutachter zur Verfügung zu stehen.

Rebloggt von Erbloggtes:

Schavan-Gutachter: Gekündigt wegen Unanständigkeit

Erstaunt es nach dem Ränkespiel der Allianz der Wissenschaftsorganisationen im Fall Schavan, wenn der damalige Düsseldorfer Prodekan nun mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nichts mehr zu tun haben will? In einem Nachtrag zu ihrem lesenswerten Artikel über den Einsatz des Berliner Ex-Senators Jürgen Zöllner für Schavan (“der einzige Politiker jenseits der Union, von dem eine solche Intervention bekannt ist”) erwähnte Anja Kühne jüngst, dass Stefan Rohrbacher der DFG per Mail seine weitere Mitwirkung in deren Begutachtungsverfahren aufgekündigt hat: weiterlesen bei Erbloggtes

 

Von unseren Universitäten, dem Hort wissenschaftlicher Kompetenz – zumindest glaube ich, dass sie das noch sind, also zumindest so halbwegs –  sind wir ja inzwischen einiges  an quacksalberischen Inhalten gewohnt. Nachzulesen ist das nach wie vor in der Liste des Skeptikerportals Psiram, in der die von pseudowissenschaftlichem Unsinn unterwanderten Hochschulen alphabetisch aufgeführt sind. Neuerdings jedoch wollen wohl auch Naturkundemuseen in dieser Hinsicht gleichziehen und öffnen ihre Pforten für den Bereich des kruden Blödsinns. Vielleicht auch deshalb, um die vermutlich schwächelnden Besucherzahlen in solchen Einrichtungen zu steigern. Insofern scheint sich auch hier die zunehmende Integration pseudowissenschaftlicher Themen jeglicher Art zu lohnen, um BesucherInnen in die Museen zu führen – und damit gleichzeitig hinters Licht. (mehr …)

Schavanisten

Schavanisten – gemeinfrei

Wer bisher gehofft hat, dass mit der vom Bundeskabinett gegen den Willen des Auswärtigen Amtes beschlossenen Entsendung der studienabschlusslosen und entdokterten Annette Schavan auf das christlich-politische und pfründeversorgende Abstellgleis auf den deutschen Botschafterposten im Vatikan Ruhe um die Hintergründe des Doktorentzugs eingekehrt ist, wird nun heftig enttäuscht werden. Unter dem Titel: „+++ EILT: #schavangate +++“ hat Simone G., Autorin des Blogs Causa Schavan, eine Reihe von Hintergrundberichten angekündigt. Diese speisen sich aus dem ihr nun vorliegenden „umfangreichen internen Material“ der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf über die massiven Versuche der Einflussnahme durch verschiedene Personen aus Politik und Wissenschaft während des Verfahrens um Schavans Dissertation. (mehr …)

Als der Meta-Skeptikerblog THE SKEPTATOR 2012 eingerichtet wurde – der unter dem Motto „Wissenschaft und kritisches Denken“ läuft –  hat mich der Betreiber damals freundlicherweise aufgenommen. Zu der Zeit schrieb ich noch häufiger skeptisch über esoterische und alternativmedizinische Themen. Inzwischen bin ich ein wenig von dieser Thematik abgedriftet zu Religion und Politik, aber eigentlich sind das jetzt nicht so wirklich meine Steckenpferde, auch wenn sie sich immer wieder mit meinem Interessengebiet überschneiden. So etwa in Sachen Ernährung und Genwissenschaft und die gegenläufige ideologische Bevormundungs- und Angstpolitik der Grünen. Oder die Ablehnung der Homosexualität durch religiöse oder konservative Vertreter aufgrund nicht existenter „natürlicher Gesetze„. Zudem hatte ich zwischenzeitlich die schon lange währende Trennung von der religiösen Institution auch formal vollzogen, was mir ein paar  Einträge wert war. (mehr …)