Der Astrophysiker Harald Lesch, bekannter wissenschaftserklärender Fernsehmoderator und neben seiner Professur für Physik auch Lehrbeauftragter für Naturphilosophie, ist nach Angaben des Domradios der Ansicht, dass womöglich „die Menschen (…) die einzig intelligenten Wesen in der Milchstraße“ seien. Weiter heisst es: „Das Universum hat sich mit uns jedenfalls eine Menge Arbeit gemacht“ (Quelle). Das Domradio zitiert dabei aus einem Interview mit Lesch aus einer aktuellen Beilage der Süddeutschen Zeitung. (mehr …)

Außerirdische sind strunzdumm. Jedenfalls all diejenigen, die bisher die Erde besucht haben wollen und dabei allerlei Unsinn angestellt haben. Wenn man nämlich in die vermeintliche Geschichte der Ufologie hinein schaut, ist diese geprägt von strunzblöden Handlungen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob es sich um Außerirdische im alten Ägypten, der Nachkriegszeit oder um gegenwärtige Ereignisse handelt. Letztendlich lassen grundsätzlich alle Ereignisse, die der außerirdischen Urheberschaft zugesprochen werden, darauf schließen, dass Aliens irgendwie ein Rad ab haben. Denn wenn man sich die vermeintlichen Aktionen der Außerirdischen genauer anschaut, dann strotzen diesen nur so von Unlogik, Sinnlosigkeit, purer Selbstüberschätzung und fehlender Intelligenz. (mehr …)

Lichtspektrum – gemeinfrei

Manche Theologen und manche religiösen Naturwissenschaftler schreiben oder sprechen in letzter Zeit immer wieder gerne von der ergänzenden Gemeinsamkeit zwischen Wissenschaft und Religion. Zumeist sind sie dabei der Meinung, dass die Naturwissenschaft lediglich die Vorgänge in der Natur abbildet, diese also möglichst genau beschreibt und falsifiziert, während die Religionen sich in Erklärungen üben, warum das Universum überhaupt existiert und dabei den Menschen hervorgebracht hat. Insofern wird in diesem Zusammenhang gerne postuliert, dass Wissenschaft und Religion weniger von Konkurrenz als vielmehr von Kooperation geprägt sei. Denn die Naturwissenschaften können bspw. keine Erklärung dafür leisten, warum die bestehenden Naturgesetze überhaupt existieren. Das übernehmen die Religionen mit dem postulierten Wirken eines ewigen Erschaffers des Universums und dessen Plan für das biologische Leben – mit uns Menschen als „Krone der Schöpfung“. (mehr …)

Neuer Faschingsspaß im Kindergarten: Hexen quälen, gemeinfrei

In einer evangelischen Gemeinde in Wiesbaden sind zum Fasching im Kindergarten bestimmte Verkleidungsthemen wie Teufel, Hexen oder Zauberer nicht erlaubt, weil nach Ansicht des Pfarrers Friedrich-Wilhelm Bieneck dieser Kult „für Gott“ein Gräuel sei. Der Kindergarten feiert demzufolge auch kein Halloween, weil dies kein christliches Fest ist. Das berichtete der Standard.at am Freitag in seiner Online-Ausgabe. Das ganze ist schon deshalb ziemlich idiotisch, weil Fasching und Faschingsumzüge vor allem im südlichen Raum ohne den Hexenkult kaum denkbar wären. Insofern interpretiert da ein Pfarrer die alte Schwarte Bibel wieder einmal recht evangelikal, also fundamentalistisch, was bei dem derzeitigen Niedergang der Kirche kein Wunder ist. Dennoch hätte ich einige Verbesserungsvorschläge für kirchengerechte Faschingsverkleidungen. (mehr …)

Eigentlich dachte ich ja, dass meine Schreibunlust etwas mit fetten Bräten, Feiertagen und Urlaub zu tun hätte. Tatsächlich aber scheint die Ursache vielmehr darin zu liegen, dass sich in den täglichen Meldungen immer wieder der gleiche Unsinn in abgewandelter Form wiederholt. Nachzulesen bei den neuerlichen Luftblasen eines Ludwig Schick, seines Zeichens Erdbeerschorsch Erzbischof von Bamberg, mit seiner Aufforderung, statt einem öffentlichen „Coming out“ sich doch eher als Sünder zu bekennen und Buße zu tun. Womit Schick mal wieder in unerträglicher Weise nicht nur seine diskriminierende Homophobie offenbart, sondern auch noch seine Ignoranz gegenüber der zunehmend vernunftsbezogenen Zivilisierung der Menschheit zur Schau stellt. Offenbar hat er bisher nicht einmal mitbekommen, dass viele der angeblichen Sünder gar nicht mehr in dem Verein Kirche Mitglied sind und demzufolge im christlichen Sinne weder sündigen noch büßen. Da ist wieder einmal heftiges Kopfschütteln angesagt. (mehr …)

Das Universum
gemeinfrei

Heute ist einer dieser Tage für Anhänger christlicher Religionen, sich ganz den unmenschlichen und eher schaurigen Vorgängen vor rd. 2000 Jahren zu widmen und diese als Vorbild für ein jammervolles leidvolles Eigenleben zu nehmen. Aus diesem Grunde darf an solchen Tagen nicht getanzt und nicht einmal in geschlossener Gesellschaft Monty Pythons Film „Das Leben des Brian„, ein alter Klassiker aus dem Jahre 1979,  aufgeführt werden. Dagegen ist der hier eingestellte TED-Beitrag (TED = Technology, Entertainment, Design) von Richard Dawkins über unser sonderbares Universum keine Qual, zumal der Originalbeitrag im britischen Englisch mit deutschen Untertiteln versehen ist. Dawkins plädiert dafür, das Unwahrscheinliche zu denken und beleuchtet, wie der menschliche Bezugsrahmen unser Verständnis des Universums begrenzt. Ein spannender Vortrag! (mehr …)

Das Aussetzen des Hubble-Teleskop durch Discovery am 25. April 1990
Wiki gemeinfrei

Das Weltraumteleskop Hubble, dass eigentlich seinen Dienst schon 2010 hätte einstellen sollen hat in den letzten Jahren enorm viele Bilder aus Bereichen geliefert, an denen am Himmel auch mit den üblichen Teleskopen kaum etwas oder gar nichts zu sehen ist. Eines der bekanntesten vom Hubble-Teleskop immer wieder aufgesuchten Felder ist das Hubble Ultra Deep Field (HUDF). Dabei sind rund 2000 Bilder mit einer gesamten Belichtungszeit von etwa 23 Tagen zustande gekommen. Das Aufaddieren dieser Bilder führte zu einem tiefen Einblick fast bis an den Rand des sichtbaren Universums. (mehr …)