Leider habe ich in letzter Zeit auch durch meine verminderte Blogtätigkeit (die nach rd. 580 Artikeln sicher kein Wunder ist) ein wenig mein Interessengebiet „Autismus“ aus den Augen verloren, auch wenn ich nach wie vor jeden den in meinem Reader erschienenen Artikel von autistischen AutorInnen lese. Heute aber habe ich einen rd. sechsminütigen TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) entdeckt, in dem die 16jährigen Autistin Rosie King in ihrem Vortrag schlichtweg die Frage stellt, warum immer alle danach streben, unbedingt normal zu sein und die Andersartigkeit ablehnen. Auf den ersten Blick ist das eine sehr einfache Frage, doch tatsächlich steckt etwas mehr dahinter. (mehr …)

Heute lernen wir chinesische Schriftzeichen in knapp sechs Minuten! – Wie bitte? – Tatsächlich ist das gar nicht einmal so abwegig. Die in Taiwan geborene Kalligraphen-Tochter ShaoLan Hsueh, Inhaberin der Webseite chineasy.org zeigt in ihrem TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) einen Weg auf, mit dem mit wenig Mühe chinesische Schriftzeichen auch von völlig Unbedarften innerhalb kürzester Zeit erlernt werden können. Auf diese Weise lassen sich auch schnell die erforderlichen 200 Schriftzeichen lernen, die zum Lesen etwa von Strassennamen benötigt werden. Diese 200 der rund 20.000 chinesischen Schriftzeichen reichen sogar aus, um rund 40% der chinesischen Literatur lesen und verstehen zu können. Das vermittelt Hsueh auf erfrischende Art und Weise in ihrem kurzweiligen Vortrag. Sehenswert! (mehr …)

Kein Vertrauen – Berliner Mauer – gemeinfrei

Nach der britischen Philosophin Onora O’Neill nimmt unser allgemeines Vertrauen stets ab. Doch sie ist der Ansicht, dass es für eine bessere Welt unbedingt wieder aufgebaut werden muss. Das sei ein vielgehörter Vorschlag, doch verstehen wir unseren eigenen Vorschlag nicht so recht. O’Neill dreht in  diesem TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) die Frage nach Vertrauen um und zeigt uns in knapp zehn Minuten, dass unsere drei häufigsten Konzepte von Vertrauen auf zumeist völlig falschen Vorstellungen beruhen. (mehr …)

Stacey Kramer erzählt in mehr als bewegenden drei Minuten von einem nicht gewünschten Geschenk in der Größe eines Golfballes, mit dem sich ungewollte, erschreckende, traumatische und kostspielige Erfahrungen letztendlich als unbezahlbares Geschenk erwiesen haben. Der 3-Minuten-TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) löst nicht nur erschreckende, sondern ebenso erstaunlich befriedigende Emotionen aus. Absolut sehenswert. (mehr …)

Computerspiele – gemeinfrei

Häufig ist in den Medien zu lesen, dass Computerspiele schlecht vor allem für Jugendliche sind, doch das ist nach der Kognitionsforscherin Daphne Bavelier nichts weiter als bla bla. In diesem TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) zeigt sie auf, wie sich durch aktiongeladene Computerspiele verschiedene Funktionen bis hin zur Sehschärfe verbessern können. Ebenso werden durch Ego-Shooter-Spiele andere Fähigkeit verbessert oder erlernt, bspw. mehrere Dinge gleichzeitig tun zu können. Überraschend dagegen ist die Erkenntnis, dass Menschen, die sich selbst als multitaskingfähig einschätzen und gleichzeitig viele Dinge tun, in Wirklichkeit grottenschlecht darin sind. (mehr …)

Zuerst hatte ich bei dieser Überschrift des TED-Vortrages (TED = Technology, Entertainment, Design) gestutzt. Allgemein wird angenommen, dass sich die Naturwissenschaft zu moralischen Fragen keineswegs äußert oder äußern kann, da sie sich ausschliesslich auf dem Boden von Fakten bewegt. Tatsächlich aber liefert der bekannte Philosoph und Neurowissenschaftler Sam Harris in dem TED-Talk durchaus gute Argumente, warum bestimmte moralische Grundwerte aus den älteren und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen – gerade im Hinblick auf Neurowissenschaft und Psychologie – gezogen werden können. Seine interessanten Einsichten stellt er anschaulich mit verschiedenen Vergleichen dar. (mehr …)

Weggeworfene Lebensmittel
gemeinfrei

Westliche Länder werfen fast die Hälfte ihres Essens weg und zwar nicht, weil es nicht essbar ist, sondern weil es nicht appetitlich aussieht. Tristram Stuart konfrontiert uns mit der schockierenden Masse verschwendeter Nahrung und appelliert an einen verantwortungsvolleren Umgang mit den Ressourcen unsere Erde. Dabei kritisiert er auch das aufgrund eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche 2001 verhängte Verbot in Europa, Schweine mit übriggebliebenen Lebensmittel zu füttern und bezeichnet dieses Verbot als unwissenschaftlich und unnötig. Sehenswert, mit deutschen Untertiteln. (mehr …)