Politik gehört nicht gerade zu meinen Steckenpferden. Deshalb verfolge ich das politische Tagesgeschäft kaum. Ich hätte mich in meinem Blog auch bisher nicht darüber geäußert, wenn nicht hin und wieder von den Parteien situationskomische Wahlwerbung präsentiert worden wäre, bei dem etwa einem Politiker fast Gebiss und Frühstück aus dem Gesicht fällt, während er seine Parteiwerbung abspult. Oder in irgendeinem Bundesland es nicht irgendwelche skurrilen Forderungen nach einem Gottesbezug in der Verfassung gegeben hätte, die dann letztendlich doch abgeschmettert wurden, weil nicht nur Religionen auf dem Rückzug sind, sondern auch Sinn und Zweck einer solchen Fantasieformulierung keinen Bestand mehr hat. Insofern regt mich Politik kaum auf. Bis heute! (mehr …)

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Weisheit

gemeinfrei

Die Wissenschaften und in diesem Falle ganz besonders die Naturwissenschaften haben einen zunehmend schweren Stand. Das ist seit einiger Zeit nicht nur in Deutschland zu beobachten, sondern ebenso in Österreich. In gleichem Maße nämlich, wie die Durchseuchung der Politik und der Gesellschaft bis zur unerträglichen Schmerzgrenze mit esoterischen und alternativmedizinischen Humbug, quacksalberischen Heilsversprechen und minderbemittelten Pseudowissenschaften stattfindet, hat gleichzeitig in den letzten Jahren das Ansehen vor allem der Naturwissenschaften rapide abgenommen. In Österreich geht das inzwischen so weit, dass Wissenschaftsminister Esoteriker mit Orden behängen und gleichzeitig aus der Finanzierung der Cern-Forschung aussteigen wollen, wie Florian Freistetter auf Falter.at schreibt. (mehr …)

Darf man Schadenfreude haben? Ja, in der Politik darf man das. Vor allem dann, wenn man sich ganz besonders darüber freut, dass die schon seit Jahren nur noch in arroganter Selbstgefälligkeit ökologische Ängste schürende grüne Partei ordentlich eins auf die Nüsse den Deckel bekommen hat. Mit den völlig unwissenschaftlichen und ideologisch verblendeten Warnungen vor bösem Essen in Sachen gentechnisch veränderter Lebensmittel haben sie nämlich in den letzten Jahren schleichend erreicht, weitreichende Entscheidungen zur Vernichtung eines ganzen Forschungszweigs in Deutschland durchzusetzen, der zudem vorher zur Weltspitze gehörte. (mehr …)

Stinkefinger – gemeinfrei

Die Aufregung ist groß. Sehr groß. Der Bayerische Rundfunk redet gar von einem Skandal! Steinbrück hat es getan! Stinkefinger, ihr wisst schon. Er hat sich dazu hinreissen lassen, eine „für einen Kanzlerkandidaten sich verbietende Geste“ (Philipp Rösler, FDP-Mitglied und Stinkefingerexperte) zu zeigen. Er hat es wirklich getan! Nackt! Also, der Finger, nicht Steinbrück. Und das, obwohl er Kanzlerkandidat ist und als Vorbild für alle … äh … sein sollte. Für die Jugend! Für die Erwachsenen! Für die Kinder! Und sogar für die einfachen Hinterbänkler Parteiabgeordneten in der FDP. Und dann sowas! Ein Stinkefinger! Für alle sichtbar! Als Bundeskanzlerkandidat! Das geht ja wirklich nicht! Skandal! Das Amt des Kanzlerkandidaten ist beschädigt! Die Bundestagswahl ist beschädigt! Deutschland ist beschädigt! Die Welt ist beschädigt, und überhaupt das Weltall … Welch Frevel!!!1!11 (mehr …)

Grüne Stinkwanze
gemeinfrei

Es gibt Aussagen, bei denen habe ich ziemliche Schwierigkeiten, auf Anhieb das eigentliche Problem zu erkennen, welches in Folge Proteste oder beleidigtes Wehleidsgeschrei auslöst. Einige dieser Aussagen sind zumeist Aufreger, wenn jemand wie kürzlich geschehen eine Partei mit einer zumeist vergangenen und oftmals blutrünstigen politischen Strömung vergleicht. So geschehen zuletzt aufgrund des  von der Partei Bündnis90/Die Grünen vorgeschlagenen Veggiedays, auf den ein Parteipolitiker der FDP offenbar leicht erregt die Grünen als „Ökofaschisten“ und mehr bezeichnete. Während der Landesvorsitzende sowie der Fraktionschef der hessischen FDP in einem Interview diese Wortwahl als nicht zum FDP-Stil dazu gehörend bezeichneten, sprachen die Grünen bereits davon, dass die Grenzen mit dieser Aussage bei weitem überschritten worden sei. Moralisierend meinte Tarek Al-Wazir gar, dass sich ein solcher Vergleich einer demokratischen Partei mit den menschenverachtenden Verbrechen des Faschismus für „jeden aufrechten Demokraten“ verbiete. (mehr …)

Zum Glück habe ich kein Fernsehgerät. Echt jetzt. Wahrscheinlich hätte ich nämlich inzwischen schon längst einen in der Wohnung üblichen losen Gegenstand als Wurfgeschoss zweckentfremdet und in das Gerät geworfen. Oder vielleicht hätte ich auch das parkende Auto beiseite gefahren und den Fernseher genüßlich aus dem Fenster fallen lassen. Denn abgesehen von den kanalunabhängig zumeist todlangweiligen Sendungen würden mir gerade jetzt die ständigen Wiederholungen der völlig unterirdisch gestalteten Wahlwerbespots der Parteien höllisch auf die Nerven gehen. Bereits das einmalige Ansehen im Videokanal hat mir derart zugesetzt, dass die Toleranzgrenze zur Zerstörung meines geliebten Rechners bereits gesenkt wurde. (mehr …)

Gestern hatte ich einen kurzen Hinweis (Nachtrag: der rebloggte Artikel „Befreites Menschenmaterial ist seit dem 16. Okt. 2013 hinter einem Passwort verborgen und demzufolge nicht mehr frei zugänglich, insofern wurde auch hier der rebloggte Textanriss gelöscht) zu einem nicht veröffentlichten Artikel von dem Journalisten Christian Füller von Tobias Raffs Webseite über die pädophile Vergangenheit der Grünen rebloggt. Heute habe ich dazu noch einige Artikel gefunden, die mit interessanten Bewertungen an den eher zensurverdächtigen Vorgang herangehen. Unter anderem findet sich ein kritischer Artikel von Stefan Niggemeier zu dem Thema auf seiner Webseite. Dort beschreibt er die nach Wahlhilfe riechenden Manöver des vermutlich grünhörigen Blattes. Denn vor allem merkwürdig an der Sache ist, dass die Sonntagsausgabe des Blattes das zugespitzte Essay allem Anschein nach selbst angefordert hatte und dasselbe vom hauseigenen Justiziar wohl bereits abgesegnet worden war.  Dass es dann doch nicht veröffentlicht wurde lag wahrscheinlich daran, dass das Blatt das Thema Pädophilie bei den Grünen längst per Meldung als aufgeklärt bezeichnete, um möglicherweise die Partei im Wahlkampf zu entlasten. (mehr …)