Kinderuni-Vorträge haben inzwischen deutschlandweit in mehreren Universitäten Einzug gehalten, und einige der über eine solche Vorlesung erstellten Videos wurden bereits in meinem Blog eingebettet. Dabei sticht im besonderen die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen) hervor. Deren aufgenommenen Videos von den Veranstaltungen sind technisch perfekt und die Vorlesungen nicht nur für Kinder spannend und informativ. Besonders dann, wenn es um für uns alltägliche Selbstverständlichkeiten geht wie das Licht, ohne das wir uns heute jedoch kaum noch ein Leben vorstellen können. (mehr …)

Der Astrophysiker Harald Lesch, bekannter wissenschaftserklärender Fernsehmoderator und neben seiner Professur für Physik auch Lehrbeauftragter für Naturphilosophie, ist nach Angaben des Domradios der Ansicht, dass womöglich „die Menschen (…) die einzig intelligenten Wesen in der Milchstraße“ seien. Weiter heisst es: „Das Universum hat sich mit uns jedenfalls eine Menge Arbeit gemacht“ (Quelle). Das Domradio zitiert dabei aus einem Interview mit Lesch aus einer aktuellen Beilage der Süddeutschen Zeitung. (mehr …)

Von unseren Universitäten, dem Hort wissenschaftlicher Kompetenz – zumindest glaube ich, dass sie das noch sind, also zumindest so halbwegs –  sind wir ja inzwischen einiges  an quacksalberischen Inhalten gewohnt. Nachzulesen ist das nach wie vor in der Liste des Skeptikerportals Psiram, in der die von pseudowissenschaftlichem Unsinn unterwanderten Hochschulen alphabetisch aufgeführt sind. Neuerdings jedoch wollen wohl auch Naturkundemuseen in dieser Hinsicht gleichziehen und öffnen ihre Pforten für den Bereich des kruden Blödsinns. Vielleicht auch deshalb, um die vermutlich schwächelnden Besucherzahlen in solchen Einrichtungen zu steigern. Insofern scheint sich auch hier die zunehmende Integration pseudowissenschaftlicher Themen jeglicher Art zu lohnen, um BesucherInnen in die Museen zu führen – und damit gleichzeitig hinters Licht. (mehr …)

Als der Meta-Skeptikerblog THE SKEPTATOR 2012 eingerichtet wurde – der unter dem Motto „Wissenschaft und kritisches Denken“ läuft –  hat mich der Betreiber damals freundlicherweise aufgenommen. Zu der Zeit schrieb ich noch häufiger skeptisch über esoterische und alternativmedizinische Themen. Inzwischen bin ich ein wenig von dieser Thematik abgedriftet zu Religion und Politik, aber eigentlich sind das jetzt nicht so wirklich meine Steckenpferde, auch wenn sie sich immer wieder mit meinem Interessengebiet überschneiden. So etwa in Sachen Ernährung und Genwissenschaft und die gegenläufige ideologische Bevormundungs- und Angstpolitik der Grünen. Oder die Ablehnung der Homosexualität durch religiöse oder konservative Vertreter aufgrund nicht existenter „natürlicher Gesetze„. Zudem hatte ich zwischenzeitlich die schon lange währende Trennung von der religiösen Institution auch formal vollzogen, was mir ein paar  Einträge wert war. (mehr …)

Lichtspektrum – gemeinfrei

Manche Theologen und manche religiösen Naturwissenschaftler schreiben oder sprechen in letzter Zeit immer wieder gerne von der ergänzenden Gemeinsamkeit zwischen Wissenschaft und Religion. Zumeist sind sie dabei der Meinung, dass die Naturwissenschaft lediglich die Vorgänge in der Natur abbildet, diese also möglichst genau beschreibt und falsifiziert, während die Religionen sich in Erklärungen üben, warum das Universum überhaupt existiert und dabei den Menschen hervorgebracht hat. Insofern wird in diesem Zusammenhang gerne postuliert, dass Wissenschaft und Religion weniger von Konkurrenz als vielmehr von Kooperation geprägt sei. Denn die Naturwissenschaften können bspw. keine Erklärung dafür leisten, warum die bestehenden Naturgesetze überhaupt existieren. Das übernehmen die Religionen mit dem postulierten Wirken eines ewigen Erschaffers des Universums und dessen Plan für das biologische Leben – mit uns Menschen als „Krone der Schöpfung“. (mehr …)

Mahnung zur Demut gemeinfrei

Obwohl ich mich vor einiger Zeit schon einmal über die unsinnige und völlig überflüssige Demut ausgelassen habe bekomme ich nach wie vor „die Krise“, wenn in irgendeinem Zusammenhang von Demut oder Ehrfurcht gesprochen wird. So geschehen aktuell auf der Webseite de.richarddawkins.net, auf der mein Artikel „Ich weiss, dass es Gott gibt“ (der auch hier in meinem Blog zu finden ist) veröffentlicht wurde. Einer der Kommentatoren widersprach der in dem Artikel begründeten Ansicht über das Wissen um Gottes Nichtexistenz: “ Daher ist die Aussage “Ich weiß, dass es keinen Gott gibt” umgangssprachlich vielleicht okay, naturwissenschaftlich jedoch nicht nur falsch, sondern auch anmaßend. (…)  Zu sagen „Ich glaube nicht, dass es einen Gott gibt, auch wenn ich es nicht sicher wissen kann.“ ist jedoch kein Zeichen von Unsicherheit, sondern von Demut„(Quelle). (mehr …)

Kein Gott

Screenshot Umfrage Beniermann Uni Giessen

Am Institut für Biologiedidaktik der Universität Gießen hat die Doktorandin Anna Beniermann eine Umfrage zum Thema “Glaube und Evolution” online gestellt. In dieser fragt sie nach persönlichen Einstellungen in Bezug auf Religion und Evolution sowie den vorhandenen Widersprüchen zwischen beiden Themen. Ich habe mich auf diese Umfrage eingelassen (hier geht es zu der Onlineumfrage) und empfehle all meinen LeserInnen, es mir gleich zu tun. Je höher die Anzahl der Umfrageteilnehmer ist, umso aussagekräftiger werden die Ergebnisse sein. Da diese mich persönlich ebenso interessieren, lasse ich mir die Ergebnisse nach der Auswertung per Email zusenden.
Im Rahmen dieser Umfrage stieß ich unter anderem auf die im Screenshot angegebene Frage, nämlich in welcher der Antworten zur Existenzaussage eines Gottes ich mich am ehesten wiederfinden würde. Nach längerem Überlegen vergab ich letztendlich den Punkt an den Satz „Ich weiss, dass es keinen Gott gibt.“ Warum, das will ich hier begründen. (mehr …)