Politik gehört nicht gerade zu meinen Steckenpferden. Deshalb verfolge ich das politische Tagesgeschäft kaum. Ich hätte mich in meinem Blog auch bisher nicht darüber geäußert, wenn nicht hin und wieder von den Parteien situationskomische Wahlwerbung präsentiert worden wäre, bei dem etwa einem Politiker fast Gebiss und Frühstück aus dem Gesicht fällt, während er seine Parteiwerbung abspult. Oder in irgendeinem Bundesland es nicht irgendwelche skurrilen Forderungen nach einem Gottesbezug in der Verfassung gegeben hätte, die dann letztendlich doch abgeschmettert wurden, weil nicht nur Religionen auf dem Rückzug sind, sondern auch Sinn und Zweck einer solchen Fantasieformulierung keinen Bestand mehr hat. Insofern regt mich Politik kaum auf. Bis heute! (mehr …)

gemeinfreier Schatten der Vergangenheit

Das Goethe-Institut fragte in seiner deutsch-tschechischen Online-Ausgabe já du im Hinblick auf den Verlust der Urheberrechte des bayerischen Freistaats an Hitlers Schwarte „Mein Kampf“ aktuell nach, ob denn ein Buch überhaupt gefährlich sein könne. In dem Artikel wird das Für und Wider einer Veröffentlichung diskutiert, und verständlichweise sind Überlebende des Holocausts über die Ankündigung einer Neuveröffentlichung des Buches entrüstet. Das ist durchaus verständlich, denn das krude Sammelsurium psychopathischer Absonderlichkeiten enthält immerhin Verschwörungstheorien, für die im Dritten Reich unzählige Menschen ihr Leben lassen mussten und auf barbarische Weise vernichtet wurden. (mehr …)