Zum Glück habe ich kein Fernsehgerät. Echt jetzt. Wahrscheinlich hätte ich nämlich inzwischen schon längst einen in der Wohnung üblichen losen Gegenstand als Wurfgeschoss zweckentfremdet und in das Gerät geworfen. Oder vielleicht hätte ich auch das parkende Auto beiseite gefahren und den Fernseher genüßlich aus dem Fenster fallen lassen. Denn abgesehen von den kanalunabhängig zumeist todlangweiligen Sendungen würden mir gerade jetzt die ständigen Wiederholungen der völlig unterirdisch gestalteten Wahlwerbespots der Parteien höllisch auf die Nerven gehen. Bereits das einmalige Ansehen im Videokanal hat mir derart zugesetzt, dass die Toleranzgrenze zur Zerstörung meines geliebten Rechners bereits gesenkt wurde. (mehr …)

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