Gesehen in Franken. Zum Vergrößern Bild anklicken.

InsektenhotelBild: Nesselsetzer CC BY-NC-SA 4.0

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Ein als dunkle Wolke getarntes Ufo 😉 Zum Vergrößern Bild anklickenWolkenformation mit UfoBild: Nesselsetzer CC BY-NC-SA 4.0

Gesehen im Labor einer Zahnarztpraxis. 😉

Gegensaetze2Bild: Nesselsetzer CC BY-NC-SA 4.0

kesselVor ein paar Wochen hatte ich Gelegenheit, einen echten und inzwischen äußerst selten gewordenen Küchenherd für Gastronomiebetriebe zu bewundern. Der von der nicht mehr existierenden Firma Gebrüder Roeder AG aus dem Jahre 1939 stammende gußeiserne und demzufolge tonnenschwere Herd ist sogar noch in Betrieb. An stark frequentierten Tagen in der Gaststätte wird dieser dann wie anno dazumal mit Holz geschürt.
Das Wunderwerk der damaligen Technik hat seinen Rauchabzug erstaunlicherweise nicht im oberen Bereich des Herdes, sondern verläuft unterirdisch im Boden Richtung Kamin. In dem von mir ursprünglich als Kamin verdächtigten Anschluss im hinteren Teil des Bildes verlaufen in Wirklichkeit Wasserrohre, über die der Herd nicht nur Eigenwasser, sondern auch noch einen Warmwasserspeicher im ersten Stock beheizt. (mehr …)

Die freien Tage ab der Weihnachtswoche bis hin zum 6. Januar, der bei uns ebenso ein Feiertag ist,  lösen bei mir stets ureigenste Faulheitsbedürfnisse aus. Das mag sicher auch an den reichlich aufgetischten Bräten und Süßigkeiten liegen, welche der Weihnachtszeit bekanntermaßen stets anheim sind. Zusätzlich folgt dann Silvester, an dem ich mich neben ein oder zwei oder drei Gläschen Sekt auch nicht gerade nur von Brot und Wasser ernähre . Doch damit nicht genug, denn gleich darauf folgt am Neujahrstag noch der Geburtstag eines Freundes aus der Verwandtschaft, dessen errechnete Pro-Person-Portionen bei dessen Feier inzwischen berüchtigt sind. Diesmal gab es eine Haxe mit einem Gewicht von etwa 800-900 Gramm (allerdings mit Knochen) mit Klößen und Sauerkraut, wobei ich gleich mal auf das Sauerkraut verzichtet habe. Wer will bei so vielem leckerem Fleisch sich noch mit pflanzlicher Kost die Essensfreude vermindern (jaja ich weiss, auch die Klöße werden aus pflanzlichen Produkten hergestellt…). Leider habe ich es versäumt, ein Foto des Gerichts anzufertigen. (mehr …)

Der typische Jahresrückblick am Ende des Jahres ist eine jährlich wiederkehrende Marotte Angelegenheit sowohl der Medien als auch – häufig auf das persönliche Leben bezogen – mancher BloggerInnen. Ich selbst mache das nicht so gerne, denn den Blick in die eigene Vergangenheit halte ich für nutzlos. Es spielt nämlich tatsächlich keine Rolle, ob man nur ein Jahr oder viele Jahre zurückschaut. Wenn einem in letzter Zeit nicht allzu Negatives widerfahren ist, gibt es nicht einmal einen psychologischen Grund, beim Wechsel der Jahreszahl mit der Vergangenheit bedeutungsschwanger abzuschließen. Dagegen jedoch und in Verbindung mit dem Älterwerden vermehrt sich beim Blick in die Tiefe der eigenen Vergangenheit zunehmend eine etwas verquere Sehnsucht nach der guten alten Zeit, völlig unabhängig vom tatsächlichen Zeitraum. Im Extremfall hört man so etwas sogar von Menschen, die zwischen den Grausamkeiten eines Krieges aufgewachsen sind. (mehr …)

Glühwein – gemeinfrei

Bis vor ein paar Tagen war die Adventszeit mit Weihnachtsmärkten und Glühweinständen noch wunschgemäß kalt und reifig. Der heutige Tag dagegen ist mit bisher knapp 10°C eher nicht ganz so passend zum Weihnachtsfest der Bräten, Enten, Gänse und Zimtputen. Aber von unpassenden Temperaturen lassen wir uns ganz sicher nicht die alljährlich wiederkehrenden Rituale aus Vorweihnachtsaggressivität und familiären Weihnachtsfeierkatastrophen nehmen, wie hier und da in den Medien nachzulesen ist. Zumeist jedoch läßt sich die übliche Verquickung zwischen quälender „was-verschenke-ich-nur“-Vorweihnachtshektik und dem feierlichen „bin-ich-froh-wenn-das-rum-ist“-Fest gerade noch so ertragen. (mehr …)