Der Astrophysiker Harald Lesch, bekannter wissenschaftserklärender Fernsehmoderator und neben seiner Professur für Physik auch Lehrbeauftragter für Naturphilosophie, ist nach Angaben des Domradios der Ansicht, dass womöglich „die Menschen (…) die einzig intelligenten Wesen in der Milchstraße“ seien. Weiter heisst es: „Das Universum hat sich mit uns jedenfalls eine Menge Arbeit gemacht“ (Quelle). Das Domradio zitiert dabei aus einem Interview mit Lesch aus einer aktuellen Beilage der Süddeutschen Zeitung. (mehr …)

Eigentlich dachte ich ja, dass meine Schreibunlust etwas mit fetten Bräten, Feiertagen und Urlaub zu tun hätte. Tatsächlich aber scheint die Ursache vielmehr darin zu liegen, dass sich in den täglichen Meldungen immer wieder der gleiche Unsinn in abgewandelter Form wiederholt. Nachzulesen bei den neuerlichen Luftblasen eines Ludwig Schick, seines Zeichens Erdbeerschorsch Erzbischof von Bamberg, mit seiner Aufforderung, statt einem öffentlichen „Coming out“ sich doch eher als Sünder zu bekennen und Buße zu tun. Womit Schick mal wieder in unerträglicher Weise nicht nur seine diskriminierende Homophobie offenbart, sondern auch noch seine Ignoranz gegenüber der zunehmend vernunftsbezogenen Zivilisierung der Menschheit zur Schau stellt. Offenbar hat er bisher nicht einmal mitbekommen, dass viele der angeblichen Sünder gar nicht mehr in dem Verein Kirche Mitglied sind und demzufolge im christlichen Sinne weder sündigen noch büßen. Da ist wieder einmal heftiges Kopfschütteln angesagt. (mehr …)

Vor rund anderthalb Wochen hatte ich passend zu dem heutigen Blogeintrag unter dem Titel „Dringend kritisches Denken in Schulen fördern!“ bemängelt, dass das kritische Denken viel zu selten in Schulen gelehrt und gefördert wird. Eine der erfreulichen Momente in dieser Hinsicht ist demzufolge eine der Vorlesungen für Kinder von Prof. Harald Lesch, die im Jahre 2010 gehalten wurde und in der den Kindern ganz praktisch die Gravitation und viele andere interessante astronomische Dinge nahe gebracht wurden, unter anderem auch die Thematik des sich drehenden Mondes (zufällig wurde gestern darauf auch sehr ausführlich im Blog Astrodicticum Simplex von dem Astronomen Florian Freistetter eingegangen). Die 36minütige Vorlesung ist in der für Harlad Lesch typischen und unverwechselbaren lockeren Art gehalten und nicht nur für Kinder spannend und spaßig! (mehr …)

Strahlendes Schwarzes Loch
gemeinfrei

Der Physiker und Moderator André Lampe hat beim Wissensmagazin eine interessante Geschichte parat, wie jetzt neuerdings schwarze Löcher genau vermessen werden können. Gleichzeitig vermittelt er in dem etwa neunminütigem Video die Entdeckungsgeschichte des Schwarzen Lochs, die sich aus der Konsequenz der allgemeinen Relativitätstheorie Albert Einsteins ergibt. Karl Schwarzschild berechnete bereits ein Jahr nach der Veröffentlichung der Relativitätstheorie später den Ereignishorizont (Schwarzschildradius) eines schwarzen Loches. Oppenheimer, Serber und Volkoff berechneten 1939 Neutronensterne und stießen dabei ebenso auf ein schwarzes Loch beim Kollabieren großer Massen. Der weitere geschichtliche Verlauf sowie die neue Möglichkeit, schwarze Löcher exakt zu vermessen, wird recht interessant von André Lampe vermittelt. (mehr …)

Zur Zeit erlebt mein schon etwas älterer Artikel „Wieviel Wasser hat die Erde?“ aufgrund vermehrter Suchanfragen höhere Aufmerksamkeit, warum auch immer. Aus diesem Grund möchte ich heute einen interessanten Vortrag von Prof. Harald Lesch veröffentlichen, der in der Urania in Berlin einen spannenden Vortrag über das Wasser auf der Erde und von unzähligen anderen Details aus der astronomischen und physikalischen Forschung spricht, die mit der Entstehung unseres Sonnensystems zu tun haben. Der Vortrag ist etwas länger, kann aber in Teilen angeschaut werden. Eingebettet ist hier der erste Teil des Vortrages, alle anderen können entweder über die am Schluss eines jeden Videos eingeblendete Fortsetzung angeklickt werden oder über die untenstehenden Links. Spannend und ausgesprochen informativ, wie im Prinzip alles, was Lesch vorträgt. Sehenswert! (mehr …)

Stern von Betlehem
Waldemar Flaig 1920
gemeinfrei

Einen ganz besonders interessanten Vortrag über die astronomischen Erkenntnisse im Hinblick auf den Stern von Bethlehem hält Prof. Dr. Dieter B. Herrmann, Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums i.R. und Präsident der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin, an der Urania in Berlin. Der Titel des Vortrags „Der Stern von Bethlehem – Die Wissenschaft auf den Spuren des Weihnachtssterns oder Von Ufo bis Supernova – Wie sich Forscher am Weihnachtsstern die Zähne ausbeißen“ gibt bereits vorab darüber Auskunft, dass kein eindeutiges Ergebnis zu erwarten ist. Dennoch erfährt man interessante Fakten aus der Historie und der biblischen Geschichte über die Zeit um Jesu Geburt und den astronomischen Möglichkeiten der damaligen Zeit. (mehr …)

Heute gibt es kein informatives „Wissenschafts-Quickie“, wie einer meiner Leser meine Beiträge einmal netterweise genannt hat. Auch wenn eine solche Bezeichnung gut gemeint war, ist sie jedoch zuviel der Ehre, denn ich bin trotz meines Interesses an zahlreichen Themen nur ein Laie, der die gewonnenen Erkenntnisse recherchiert, in einem Blog verarbeitet (damit ich sie im Kopf und Blog behalte) und so an den ebenso interessierten Nächsten weitergebe. Vielleicht findet sich ja der eine oder andere Leser, der aus dem Geschriebenen seinen Nutzen ziehen kann. (mehr …)