Radarfalle – gemeinfrei

Gestern fand ja wieder einmal bundesweit ein 24stündiger Blitzmarathon statt. In einem Artikel auf SpOn wurden demzufolge allerlei Tipps gegeben, wie man unbeschadet bzw. unbestraft durch den verkehrsreichen Tag gelangt. Da ist von vorbereitenden Maßnahmen die Rede, bei der man sich die Plakate in Form von Todesanzeigen aus der „Runter vom Gas“-Kampagne des Deutschen Verkehrssicherheitsrats anschauen soll. Keine schlechte Idee. Etwas merkwürdiger dagegen empfand ich die diversen Tipps einer Yoga-Lehrerin, um die während des Fahrens angestauten Aggressionen abzubauen, an denen natürlich immer nur die anderen Autofahrer schuld sind. Mit Hilfe diverser Übungen nach akuten Stress-Situationen soll der genervte Autofahrer zeitnah so richtig Dampf ablassen, und zwar ohne das Auto dazu zu benutzen. Gleichwohl ist die im Artikel beschriebene Yogaübung „Der Löwe“, bei der die Zunge herausgestreckt und gleichzeitig nach oben in die Richtung des Rückspiegels geschielt wird (und dabei auch noch geschrien wird), letztendlich doch eher dazu geeignet, sich versehentlich eine Anzeige der Hinterfrau oder des Hintermannes wegen Beleidigung einzuhandeln. (mehr …)

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