Mai 2014


„Das Christentum ist nie eine konservative, sondern immer eine fortschrittliche Bewegung gewesen“

Peter Tauber, konservativer CDU-Generalsekretär(Quelle)

Da fällt mir nichts mehr ein ausgenommen:

Zeichnung: Jacques Tilly © über hpd

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Frei Bahn für finanzstarke Wichtigkeiten, gemeinfrei

In den USA wird gerade eine heiße Debatte über die Aufgabe der Netzneutralität geführt, damit Netzanbieter kostenpflichtige „Überholspuren“ im Datenverkehr für finanzkräftige Kunden anbieten können. Die US-amerikanische Telekommunikations-Aufsichtsbehörde FCC (Federal Communications Commission) hat inzwischen dem Vorschlag zugestimmt. Obwohl es bisher kein veröffentlichtes Papier über die Einzelheiten gibt schlagen die Proteste gegen eine solche Privilegierung in den USA hohe Wellen. Zwar ist bei uns in Europa die Festschreibung der Netzneutralität auf dem Weg, aber sie ist noch nicht verabschiedet, und in Bezug auf die Gestaltungsmöglichkeiten bleibt der Gesetzentwurf vorerst variabel. (mehr …)

Produktion: Sebastian Jabbusch, Regie: Kerstin Kockler. Das Video wurde unter  CC-BY veröffentlicht. Direktlink zum Youtube-Video

Nette Parodie, und so wahr. Geht wählen! Unbedingt! 😉

Kreuzschatten2

Bild: Nesselsetzer
CC BY-NC-SA 4.0

In einer Fernsehdebatte hat der SPD-Europaabgeordnete und EU-Präsidentschaftskandidat Martin Schulz gefordert, alle religiösen Symbole aus dem öffentlichen Raum zu verbannen. Gleichzeitig fordert er ein Vorgehen auf Grundlage der Anti-Diskriminierungsgesetze gegen sehr konservative Bewegungen.
Ich habe die Sendung nicht gesehen und weiss deshalb nicht, in welcher Konsequenz Schulz die erste Forderung gemeint hat. Schließlich stehen alle Kirchen im öffentlichen Raum und haben zumeist auf dem Dach oder Glockenturm ein Kreuz. Das müsste nach seiner Forderung dann also entfernt werden, und das ist schlichtweg Blödsinn. Insofern kann ich mit der Aussage in seiner Pauschalität im Moment recht wenig anfangen. Allerdings würde ich den Vorschlag unterstützen, wenn es sich um öffentliche Verwaltungsgebäude und Schulen handeln würde. Hier haben religiöse Symbole nun wirklich nichts mehr zu suchen. (mehr …)

Nein, ich habe mir den Eurovision Song Contest nicht angeschaut. Ich habe nicht einmal ein Fernsehgerät. Dennoch war es mir in diesem Jahr irgendwie nicht möglich, die zumeist auf maximale Medienwirksamkeit getrimmten KandidatInnen für den diesjährigen Wettbewerb zu ignorieren. Schon gar nicht die österreichische Teilnehmerin Conchita Wurst, die nicht nur mit ihrer Erscheinung in Sachen Namen und Aussehen durchaus erfreulicherweise den Rahmen des Gewöhnlichen gesprengt hat. Insofern war er oder sie die einzige Teilnehmerin, welche bereits vor dem Song Contest auch bei mir einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hatte, allerdings ohne das dazu gehörende Musikstück zu hören. Zwar läuft mein Radio häufig, aber irgendwie hat wohl niemand den Anwärtertitel gespielt oder ich habe es schlichtweg überhört. (mehr …)