gemeinfreie Sonneblume

Nachdem die Grünen bereits einen Teil der deutschen Wissenschaft nachhaltig zerstört, die Bildung forschungsfreudiger Schüler unterbunden,  die Einführung und Produktion gentechnisch veränderter Lebensmittel ideologisch und sektiererisch ohne stichhaltige Argumente verhindert, mit bevormunderischem Ernährunsgquatsch zur deutschen Volksgesundheit geglänzt und aus diesen Gründen bei der letzten Wahl für all den Blödsinn deftig eins auf die Mütze bekommen haben, dachte ich nun, dass nach dem Auswechseln der gesamten Führungsspitze für die Grünen neue und bessere Zeiten anbrechen werden.

Das ist jedoch weit gefehlt. Die Grünen forcieren nach wie vor das freudige Vernichten von Bildung und Wissenschaft, widersprechen damit internationalen Standards und wünschen sich wohl wie die Kirche ein dummes und grüngläubiges Volk. Dem Ländle Baden-Württemberg, einst ein äußerst innovatives Bundesland, droht nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ein weiterer wissenschaftlicher Bildungsniedergang. Unter strikter Bevormundung und mit deutlicher Einschüchterung gegenüber Lehrern und Dozenten im Wirkungsbereich des baden-württembergischen Kultusministeriums – unter dem politisch widersprüchlichen Minister Andreas Stoch (SPD) – verhindern die Grünen öffentliche Kritik an ihren Plänen. Diese Pläne sehen so aus, dass die wissenschaftlichen Fächer Chemie, Physik und Biologie abgeschafft und zu einem Unterrichtspool unter dem Namen „Fachverbund“ mit der blödsinnigen Bezeichnung „Esoterik und Bauklötzchen“ „Naturphänomene und Technik“ eingeführt werden sollen. Dass dieser Fachverbund von keinem einzigen Lehrer fachlich hochqualitativ vollzogen werden kann, weil es wohl keine gibt, die alle vier Fächer studiert haben, liegt in der Absicht der Grünen. Zudem lässt sich leicht ablesen, was Grüne unter „Naturphänomene“ verstehen. Dazu braucht man nur nach Nordrhein-Westfalen zur esoterischen Barbara zu blicken, der quacksalbernden Grünenministerin Steffens aus dem Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter. Die fällt schon länger unangenehm durch anthroposophischen und homöopathischen Schwachsinn auf, empfiehlt Impfen nicht unbedingt und mehrt somit den gesundheitlichen Schaden des Volkes.

Dass eine Unterstützung grüner Ideologien inzwischen auch von der SPD übernommen wird, ist nicht erst seit dem Bildungsniedergang in Niedersachsen abzulesen. Insofern bekräftigt SPD-Mann Stoch den grüngeplanten bildungpolitischen Rückschritt und verteidigt ihn sogar mit unlauteren repressiven Mitteln. Es ist kaum zu glauben, dass er sich die Bildungsgerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben hat. Noch im September 2013 bezeichnete er auf Abgeordnetenwatch die SPD als bildungsfreundliche Partei und äußerte sich in einer Antwort auf eine Anfrage dahingehend, dass die Bildungsgerechtigkeit ein Kernelement der Sozialdemokratie  sei und er die Auswirkungen bildungspolitischer Entscheidungen aus eigener Erfahrung kenne. Insofern hätte er einen pragmatischen Blick.

Wie weit dieser angeblich pragmatische Blick inzwischen von den Grünen ideologisch beeinflusst ist sei jedoch dahingestellt. Sicher ist jedenfalls, dass er das üble ideologische Spiel der Grünen massiv mit disziplinarischen Maßnahmen bis hin zu Entlassungsdrohungen gegen kritikbereite Lehrer und Dozenten unterstützt, um den Weg dafür zu ebnen, das Volk zumindest genauso ungebildet werden zu lassen wie die Grünen und die SPD schon länger sind. Dazu belügt das Kultusministerium vorsätzlich Medien und Menschen, indem es von einer breiten Unterstützung durch Wissenschaftler spricht, kann aber gleichzeitig keinen einzigen dieser angeblichen Unterstützer nennen. Dem gegenüber ist jedoch die Kritik tatsächlicher Experten und Wissenschaftler an den Plänen derart massiv, dass den Verantwortlichen die Ohren klingen müssen. Doch davon möchten sowohl die baden-württembergischen Grünen als auch das Kultusministerium in ihrer Arroganz der Macht nichts hören. Was interessiert sie auch ausserhalb einer Wahl das lästige Volk.

Von rot-grünen oder grün-roten Koalitionen ist man inzwischen einiges an politischem Bildungsschwachsinn und wissenschaftlichen oder gesellschaftlichen Rückschritten gewohnt. Doch die letzte ideologische Schlacht gegen Bildung, Wissenschaft und Fortschritt ist noch lange nicht geschlagen. Wenn diesem widerlichen Treiben nicht schnellstens Einhalt geboten wird, dann gilt es als sicher, dass Deutschland im Ausland kaum noch ernstgenommen wird und sich letztendlich völlig der Lächerlichkeit preis geben wird. Das deutsche Studium ist in den meisten Universitäten aufgrund quacksalberischer und esoterischer Unterwanderungen schon heute weniger wert, und es wird nicht mehr lange dauern, bis ein hier erworbener Doktorgrad auf internationaler Ebene getrost in der Pfeife geraucht werden kann. Mit grünen und roten Bildungs- und Genforschungsunterdrückungsideologien ist international kein Blumentopf zu gewinnen, und wir werden dadurch den letzten Rest an wissenschaftlicher Seriosität im Ausland einbüßen.

Die Grünen haben nach wie vor aus der letzten Wahlschlappe nichts gelernt und wälzen sich weiterhin in besserwisserischen und durchideologisierten Meinungsstrukturen. Der Wechsel des gesamten Spitzenpersonals war ausschliesslich Makulatur. Insofern kann man darauf warten, bis das nächste Bildungsziel relativiert oder abgeschafft wird oder der nächste Grüne auf die Einführung fleischfreier Tage drängt. Vermutlich soll die ideologische Einfältigkeit und Besserwisserei der Politiker grüner Volksstandard werden. Unabhängige Bildung schadet solchen Zielen erheblich. Ideologisch beschränkten Politikern ist es dann letztendlich auch egal, wenn sie international isoliert werden. Immerhin haben Lyssenko und Stalin vorgemacht, wie man mehr als 20 Jahre lang mit ideologischem Genblödsinn die Wissenschaft ruinieren und das Volk verhungern lassen kann.

Dieser ideologische Trend ist ein inhaltlicher grüner Wesenszug und derzeit in Niedersachsen, in Sachsen-Anhalt und jetzt auch in Baden-Württemberg abzulesen. Dass ausgerechnet die Grünen wissenschaftliche Fächer wie Biologie, Physik und Chemie abschaffen bzw. als „Naturphänomen“- Mischmasch zusammenlegen wollen, ist die eindeutige Konsequenz aus ihrem völligen intellektuellen Absturz in den letzten Jahren. Da nützt auch keine schnelle Alibikandidatur für dem Vorstand der Bundestagsfraktion durch einen Biologen. Die Grünen und ebenso Teile der schon seit Jahren erfolglos nach einer neuen Identität suchenden SPD haben sich überlebt. Die bei dem letzten Wahldebakel erwartete Erneuerung hat bei beiden nie stattgefunden und wird wohl auch in absehbarer Zeit nicht stattfinden.

Die Grünen sind auch nach der Wahl ein übler ideologischer Haufen geblieben, in tiefer Verbundenheit mit dem ebenso ideologisch verblödeten verblendeten Greenpeace-Kader. Sie möchten auch weiterhin die Gentechnologie entgegen der Fachmeinung als etwas ganz übles und gefährliches brandmarken und opfern für diesen heuchlerischen Zweck sogar die Bildung und die Naturwissenschaften. Insofern betrachte ich die Grünen inzwischen als sehr gefährlich und schädlich für den Standort Deutschland. Schädlich für die Wissenschaft, schädlich für den Bildungsdurchschnitt in der Bevölkerung und letztendlich gefährlich für die Demokratie. Schlimmer noch, ich halte sie für echte Verfassungsfeinde, weil sie die Freiheit der Forschung gezielt verhindern. Die Grünen und auch Teile der SPD sind inzwischen schlimmer als die Kirche. Sie müssen aus der Politik endgültig verschwinden und ihre verblödeten Ideologien an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Werft sie endlich endgültig raus aus den Ministerien!

Siehe auch:
Lange grüne Gesichter
Ökobeleidigtes Wehleidsgeschrei
Grüner Ernährungsschwachsinn
Kopfschüttelnde Ministerialbeamte
Grüne Gen-Stalinisten
Niedersachsen muss bildungsfrei werden
Zu viel Wissen schadet den Schülern!
Fortschreitender Rationalitätsverlust in der Politik