Februar 2014


Gesehen im Labor einer Zahnarztpraxis. 😉

Gegensaetze2Bild: Nesselsetzer CC BY-NC-SA 4.0

GegensaetzeScreenshot aus einer Mail von Atheist Media Blog CC BY-NC-SA 4.0

Bilder tabu,  gemeinfrei

Vor ein paar Wochen gab es ein Gerichtsurteil des Landgerichts Köln (Urteil vom 30.01.2014, Az.: 14 O 427/13) über die Verwendung von Pixelio-Bildern im eigenen Blog, bei dem auch in der gesonderten Ansicht, die über die rechte Maustaste und dem Feld „Grafik anzeigen“ aufgerufen werden kann, der Urhebername inklusive der Lizenz sichtbar sein muss. Insofern wird verlangt, dass Name und Lizenz in das Bild eingetragen werden, was jedoch einige Probleme bei urheberrechtlich geschützten Werken aufwirft, die nicht geändert werden dürfen. Unbeantwortet bleibt dabei die Kuriosität, wie denn Bilder gekennzeichnet werden sollen, wenn diese wie bei mir üblich per URL eingebettet wurden und der Nutzer überhaupt keinen Zugriff auf die gesonderte Darstellung des Bildes unter der fremden Webadresse hat (beim obigen Bild verweist auch „Grafik anzeigen“ auf eine fremde Adresse, in diesem Falle nach http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e4/Dontdrink.JPG (mehr …)

Vor einiger Zeit hatte ich in einem Artikel mit dem Titel „Für fünf Pfennig Anstand bewahren“ darüber geschrieben, dass hin und wieder verdiente Menschen plötzlich aus irgend einem Grund aus der Rolle fallen, obwohl sie bis dato ein einigermaßen annehmbares bis einwandfreies Verhalten an den Tag gelegt haben. Mit einem solchen plötzlich Ausfall an Anstand jedoch schmälern sie ihre Reputation und somit ihr Lebenswerk. Auch wenn das Lebenswerk selbst keinen allzugroßen Schaden nimmt, so wird doch das Ansehen des Gesamtkomplexes alleine durch die Verbindung zum Urheber geschmälert. Als Beispiel gilt hier Richard Wagner, dessen Musik für mich wertlos ist, weil er ein durch und durch antisemitischer Dummkopf war. Wenn ich – als Musiker – Wagnernoten geschenkt bekomme, dann landen die alle bei der Trödelannahmestelle des Roten Kreuzes. Doch was hat das alles mit dem sich zeitweise selbst überschätzenden Autor Matthias Matussek zu tun? (mehr …)

Neuer Faschingsspaß im Kindergarten: Hexen quälen, gemeinfrei

In einer evangelischen Gemeinde in Wiesbaden sind zum Fasching im Kindergarten bestimmte Verkleidungsthemen wie Teufel, Hexen oder Zauberer nicht erlaubt, weil nach Ansicht des Pfarrers Friedrich-Wilhelm Bieneck dieser Kult „für Gott“ein Gräuel sei. Der Kindergarten feiert demzufolge auch kein Halloween, weil dies kein christliches Fest ist. Das berichtete der Standard.at am Freitag in seiner Online-Ausgabe. Das ganze ist schon deshalb ziemlich idiotisch, weil Fasching und Faschingsumzüge vor allem im südlichen Raum ohne den Hexenkult kaum denkbar wären. Insofern interpretiert da ein Pfarrer die alte Schwarte Bibel wieder einmal recht evangelikal, also fundamentalistisch, was bei dem derzeitigen Niedergang der Kirche kein Wunder ist. Dennoch hätte ich einige Verbesserungsvorschläge für kirchengerechte Faschingsverkleidungen. (mehr …)

gemeinfreie Sonneblume

Nachdem die Grünen bereits einen Teil der deutschen Wissenschaft nachhaltig zerstört, die Bildung forschungsfreudiger Schüler unterbunden,  die Einführung und Produktion gentechnisch veränderter Lebensmittel ideologisch und sektiererisch ohne stichhaltige Argumente verhindert, mit bevormunderischem Ernährunsgquatsch zur deutschen Volksgesundheit geglänzt und aus diesen Gründen bei der letzten Wahl für all den Blödsinn deftig eins auf die Mütze bekommen haben, dachte ich nun, dass nach dem Auswechseln der gesamten Führungsspitze für die Grünen neue und bessere Zeiten anbrechen werden. (mehr …)

kesselVor ein paar Wochen hatte ich Gelegenheit, einen echten und inzwischen äußerst selten gewordenen Küchenherd für Gastronomiebetriebe zu bewundern. Der von der nicht mehr existierenden Firma Gebrüder Roeder AG aus dem Jahre 1939 stammende gußeiserne und demzufolge tonnenschwere Herd ist sogar noch in Betrieb. An stark frequentierten Tagen in der Gaststätte wird dieser dann wie anno dazumal mit Holz geschürt.
Das Wunderwerk der damaligen Technik hat seinen Rauchabzug erstaunlicherweise nicht im oberen Bereich des Herdes, sondern verläuft unterirdisch im Boden Richtung Kamin. In dem von mir ursprünglich als Kamin verdächtigten Anschluss im hinteren Teil des Bildes verlaufen in Wirklichkeit Wasserrohre, über die der Herd nicht nur Eigenwasser, sondern auch noch einen Warmwasserspeicher im ersten Stock beheizt. (mehr …)