Dezember 2013


gemeinfreies Erbrechen

Letzte Nacht hatte ich einen Aufregerartikel aufgrund des auf Ratgeber-News-Blog veröffentlichten Beitrags über das mit Homöopathie behandelte und verstorbene kanadische Kind ins Auge gefasst. Heute hat der Autor von aargks bereits einen entsprechenden würgevollen Artikel geschrieben, der mir voll und ganz aus der Seele spricht. Deshalb reblogge ich seinen Beitrag statt eines eigenen Statements zu meinen Ich-fasse-es-nicht-Gedanken. Hier nun der Beitrag von aargks:

Ich kann gar nicht so viel Zucker fressen wie ich Globuli kotzen möchte. Ein 7-jähriger Junge aus Kanada ist an einer Streptokokken-Infektion gestorben, weil die Mutter – anstatt zum Arzt zu gehen, der mit Penicillin die Infektion behandelt hätte – ihrem Sohn mit wirkungsloser Höbbaddie© “behandelt” hat. Und ich höre schon das ekelhafte Rechtfertigungsgewinsel der Zauberkügelchen-Fraktion. (weiterlesen bei aargks – Mit Homöopathie “behandelt”: Kind stirbt)

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Lichtspiele_95(Zum Vergrößern anklicken) Bild: Nesselsetzer CC BY-NC-SA 3.0

Vor einiger Zeit gab es eine Klage vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, mit dem ein Kläger die Annullierung der Taufe seiner Tochter erreichen wollte. Die Klage wurde in zwei Instanzen abgewiesen, wobei es formal sicher spannend gewesen wäre, wenn der Klage stattgegeben worden wäre.  Jedenfalls könne eine katholische Taufe nicht von Staats wegen annulliert werden, hieß es, schließlich würde es sich hierbei um innerkirchliche Angelegenheiten handeln. Innerhalb der Kirche jedoch können einmal vollzogene göttliche Sakramente nicht mehr aufgehoben werden. Niemals! Also fast niemals! Na ja, mit wenigen Ausnahmen niemals. Aber sonst gar nicht! Ganz ehrlich! (mehr …)

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