Oktober 2013


Ein ausgezeichneter Artikel von aargks über den Niedergang des sogenannten Qualitätsjournalismus, der letztendlich dazu führen wird, dass Journalisten mangels ausreichendem Handwerkszeug von niemandem mehr gebraucht werden. Lesenswert!

Rebloggt von aargks:

Ach, was haben es die Medien schwer dieser Tage: täglich sterben Zeitungen, die Öffentlich-Rechtlichen bekommen (mal wieder) den Hintern von unserem Bundestagspräsi versohlt, die Jugend wandert ab zu Youtube-Gedödel undsofort. Der Branche geht es schlecht, sie versinkt im kollektiven Gejammer, und immer wieder fällt das Wort Qualitätsjournalismus. Liebe Medienmacher, Qualitätsjournalismus fängt mit etwas ganz Grundsätzlichem an, das ich mehr und mehr vermisse und das zum ureigensten Handwerkszeug eines Journalisten gehört, gehören sollte: mit der Recherche. Mehr von diesem Artikel bei aargks lesen.

Siehe auch:
Wünschelruten und Qualitätsjournalismus
Rechtschreibtrolle
Geht sterben II – Diesmal mit geblockter Werbung
Wie man deutsche Verlagserzeugnisse aussperrt
Klare Konsequenzen zum unklaren Leistungsschutzrecht

Advertisements

Heute lernen wir chinesische Schriftzeichen in knapp sechs Minuten! – Wie bitte? – Tatsächlich ist das gar nicht einmal so abwegig. Die in Taiwan geborene Kalligraphen-Tochter ShaoLan Hsueh, Inhaberin der Webseite chineasy.org zeigt in ihrem TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) einen Weg auf, mit dem mit wenig Mühe chinesische Schriftzeichen auch von völlig Unbedarften innerhalb kürzester Zeit erlernt werden können. Auf diese Weise lassen sich auch schnell die erforderlichen 200 Schriftzeichen lernen, die zum Lesen etwa von Strassennamen benötigt werden. Diese 200 der rund 20.000 chinesischen Schriftzeichen reichen sogar aus, um rund 40% der chinesischen Literatur lesen und verstehen zu können. Das vermittelt Hsueh auf erfrischende Art und Weise in ihrem kurzweiligen Vortrag. Sehenswert! (mehr …)

Herbst95_3Bild: Nesselsetzer CC BY-NC-SA 3.0

Kein Vertrauen – Berliner Mauer – gemeinfrei

Nach der britischen Philosophin Onora O’Neill nimmt unser allgemeines Vertrauen stets ab. Doch sie ist der Ansicht, dass es für eine bessere Welt unbedingt wieder aufgebaut werden muss. Das sei ein vielgehörter Vorschlag, doch verstehen wir unseren eigenen Vorschlag nicht so recht. O’Neill dreht in  diesem TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) die Frage nach Vertrauen um und zeigt uns in knapp zehn Minuten, dass unsere drei häufigsten Konzepte von Vertrauen auf zumeist völlig falschen Vorstellungen beruhen. (mehr …)

MannohneKopfGruselige Begegnung – Bild: Nesselsetzer CC BY-NC-SA 3.0

Sehnsucht nach ewiger Existenz – gemeinfrei

In wissenschaftlichen Kreisen ist völlig unabhängig vom Fachgebiet hin und wieder ein Phänomen zu beobachten, welches ich persönlich als eine Art „ontologische Altersangst“ bezeichnen würde. Dieses Phänomen äußert sich zuweilen durch veröffentlichte Bücher oder Interviews, deren Inhalt einen angeblich ultimativen Hinweis oder zumindest eine hochspekulative These für eine Existenz nach dem Tod bietet. Im Speziellen wird damit eine Trennung des menschlichen Geistes vom Körper und somit der Fortbestand des Bewusstseins über den Tod hinaus postuliert. Nicht selten wird dabei auch noch unterschwellig eine Brücke zu religiösen Themen geschlagen. Solche Veröffentlichungen stammen jedoch diesmal nicht, wie man üblicherweise annehmen könnte, von Esoterikern oder Theologen, sondern von alternden Wissenschaftlern, die sich bisher mehr oder weniger untadelig auf dem Boden wissenschaftlicher Regeln bewegt haben. (mehr …)

Stacey Kramer erzählt in mehr als bewegenden drei Minuten von einem nicht gewünschten Geschenk in der Größe eines Golfballes, mit dem sich ungewollte, erschreckende, traumatische und kostspielige Erfahrungen letztendlich als unbezahlbares Geschenk erwiesen haben. Der 3-Minuten-TED-Talk (TED = Technology, Entertainment, Design) löst nicht nur erschreckende, sondern ebenso erstaunlich befriedigende Emotionen aus. Absolut sehenswert. (mehr …)

Nächste Seite »