Labormaus – gemeinfrei

Immer wieder ist in Blogs oder Tageszeitungen zu lesen, dass Forschungseinrichtungen der gentechnologischen oder medizinischen Forschung von Aktivisten zerstört werden. Erst jüngst gab es wieder einen dieser Fälle, in denen völlig verblödete Aktivisten Tiere aus einem Labor einer Universität in Mailand befreit und das Labor weitgehend verwüstet haben. Das Lustige an diesem Treiben der minderbemittelten Spinner ist jedoch, dass ein Teil der befreiten Tiere ausserhalb des Labors keine Überlebenschance haben und sicher sterben werden. Und ganz besonders lustig finde ich, dass sie mit dieser Aktion genetisch veränderte Tiere in die Umwelt eingebracht haben. Bei soviel fehlender Hirnmasse der Aktivisten kann man nicht einmal mehr die Hände zum Facepalm erheben.

Gar nicht lustig ist jedoch, dass das Treiben dazu geführt hat, wichtige Forschungen zugunsten erkrankter Menschen zu zerstören. Die Aktivisten haben wahrscheinlich noch keine Kinder, die an schweren unheilbaren Erkrankungen leiden, ansonsten würden sie nicht so rigoros gegen medizinische Forschungseinrichtungen vorgehen. Insofern vergeht einem ganz schnell das Lachen, wenn die Konsequenz ihres idiotischen Treibens sichtbar wird. Durch die völlig bescheuerte Aktion wurde jahrelange Forschung an neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wie Schizophrenie und Autismus zunichte gemacht. Aber das ist den Labor-Terroristen genauso egal wie den grünen Gen-Aktivisten, die Gen-Versuchsfelder verbrennen und somit es viel lieber sehen, wenn genveränderte Nahrungsmittel aus dem Ausland völlig unkontrolliert in unser Land eingebracht werden und wir aufgrund fehlender Forschung noch nicht einmal in der Lage sind, die Gefährlichkeit der von anderen als unbedenklich bestätigten Lebensmittel selbst zu überprüfen.

Das Ganze erinnert mich irgendwie an die nicht vollständig geklärte Geschichte über den Brand der Bibliothek von Alexandria, die womöglich von einer Horde Christen in Brand gesteckt wurde, weil der ungebildete Mob genug von dem wissenschaftlichen und gebildeten „Geschwafel“ hatte. Auch die Tierbefreiungs- oder Genversuchsfeldterroristen setzen die Prioritäten nämlich nicht mehr im Fortschritt zum Wohle des Menschen, sondern in ihrer eigenen Vorstellung von dem, was sie für klug halten, und sei deren Gedankengut noch so ungebildet. Den Dunning-Kruger-Effekt der intelligenzbefreiten Selbstüberschätzung gibt es eben nicht erst seit der Entdeckung desselben, sondern hat es schon immer gegeben. Schlimm ist jedoch, wenn sich  gerade die größten der minderbemittelten Schwachköpfe zu solchen terroristischen Aktionen hinreissen lassen, bei denen sie nicht nur mit Gewalt das angesammelte Wissen anderer zerstören, sondern auch die Hoffnung ihrer Mitmenschen auf Heilung. Aber das werden die gar nicht in ihrer Einfältigkeit begreifen und es ist ihnen mit Sicherheit auch egal, solange es sich nicht um die eigenen Kinder handelt. Fehlende Intelligenz ist eben nicht heilbar.