In letzter Zeit habe ich leider etwas die hervorragenden Science Slams vernachlässigt, in denen in einer auf 10 bis 12 Minuten beschränkten Zeit hochkomplexe Themen so aufbereitet und vorgetragen werden sollen, dass sie im Prinzip jeder Laie versteht. Einige der Science-Slammer sind darin nicht nur geübt, sondern stechen mit ausgezeichnetem Verständnis und unterhaltsamen Anekdoten aus dem Leben der Wissenschaftler oder Doktoranden hervor. Das schafft auch in besonderer Weise Boris Lemmer, Doktorand am II. Physikalischen Institut der Georg-August-Universität Göttingen, der in diesem Vortrag erklärt, wie die Weltmaschine CERN funktioniert und gibt gleichzeitig einen mit viel trockenen Humor und Selbstironie gewürzten Einblick in die Forschung des Teilchenphysik-Labors. Lemmer gewann mit diesem Beitrag das Science Slam Finale 2011.

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Siehe auch:
Martin Buchholz – Warum haben Kraftwerke Kühltürme oder was ist eigentlich Entropie?
Sebastian-Bartoschek – Verschwörungsspaß in zehn Minuten
Sophie Wolf – Schwarze Löcher am LHC Teilchenbeschleuniger