Dissertation in Philosophie 1844
gemeinfrei

Unter gleichem Titel findet sich im Blog the hobo and the gypsy eine ausführliche und überzeugende Argumentation, warum die Entziehung von Doktorgraden aufgrund von Plagiaten auch nach 30 Jahren nicht verjähren dürfen. Der von einem Journalisten vorgebrachte Einwand, dass die Verleihung akademischer Grade angeblich neben Mord und Völkermord das einzige Rechtsgebiet seien, in dem es keine Verjährung gäbe, ist – wie Blogautor almasala aufzeigt – schlichtweg falsch. So werden bspw. Menschen mit nicht vollendetem oder gar fehlendem Medizinstudium und/oder gefälschten Abschlüssen trotz langjähriger zufriedenstellender ärztlicher Tätigkeit selbstverständlich auch nach 30 Jahren noch der Hochstapelei angeklagt und aus dem Verkehr gezogen. Und auch der erschlichene oder gefälschte Führerschein unterliegt keiner Verjährungsfrist.

Neben einigen anderen Beispielen wird zuguterletzt der überzeugende Einwand gebracht, das eine falsche wissenschaftliche Arbeit zudem immer falsch bleibt und aufgrund einer Verjährung nicht mehr kritisiert werden darf, weil ansonsten der Rechtsfrieden bedroht sei.
Hier geht es zum lesenswerten Artikel:

the hobo and the gypsy – Plagiat und VölkermordthehoboandthegyosyScreenshot the hobo and the gypsy

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