Überschaubare Relevanz, Screenshot

Die kurze aber passende Überschrift habe ich von Muriel übernommen, der auf seinem Blog „Überschaubare Relevanz“ nur mit Mühe unterdrücken konnte, im Zusammenhang mit dem Leistungsschutzrecht und der Google-Kampagne seiner bisher zumeist unsympathischen Lieblingspartei FDP (Muriel: „lieber Hodenkrebs als Hirntumor„) bis zu ihrer Parteizentrale nach Berlin entgegen zu schreien, dass sie als Partei doch endlich sterben gehen soll. Der ausführliche Artikel vom Muriel seziert in sauberer Wutarbeit die Argumente der FDP-Politiker gegen die Google-Kampagne, insbesondere die merkwürdigen Äußerungen von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie dem Urheberrechtsexperten der FDP,  Stephan Thomae.

Ich möchte den kurzen aber prägnanten überschriftlichen Aufruf von Muriel an die FDP noch auf die deutschen Verlage und deren Verlagserzeugnisse erweitern und ihnen hier noch einmal deutlich mitteilen, dass ich die Kampagne von Google umfassend unterstütze und hoffe, dass Google den deutschen Verlagserzeugnissen jegliche Auffindungsmöglichkeit im Netz verweigert, sollte das Leistungsschutzrecht in dieser Form von der Bundesregierung verabschiedet werden. Und auch ich werde weiterhin, wie schon häufiger betont, dann deutsche Verlagserzeugnisse weder erwähnen noch verlinken. Die Konkurrenz im Ausland ist groß, geht sterben. Für die anderen: geht zum lesenswerten Blog-Artikel

Überschaubare Relevanz – Geht sterben (4)

Hier geht es zu weiteren interessanten Artikeln über das geplante Leistungsschutzrecht (update):
Internet-Law – Google, das Leistungsschutzrecht und die Heuchelei der Presse
Netzpolitik.org – Tagesspiegel korrigiert: Netzpolitik bekommt kein Lobby-Geld von Google
Netzpolitik.org – Leistungsschutzrecht: Das bestellte Gesetz
Netzpolitik.org – BDZV: Arbeit von Suchmaschinen ist mit Ladendiebstahl vergleichbar
Google – Verteidige Dein Netz
Netzpolitik.org – Wissenschaftler gegen Leistungsschutzrecht
Internet-Law – Leistungsschutzrecht: Was ist von den “Fakten und Argumenten” des BDZV zu halten?
Internet-Law – Wen betrifft das Leistungsschutzrecht für Presseerzeugnisse jetzt eigentlich?
Internet-Law – Max-Planck-Institut, GRUR und führende Rechtswissenschaftler sprechen sich gegen Leistungsschutzrecht aus

Siehe auch:
Das Leistungsschutzrecht als Nacht- und Nebel-Aktion
Offener Brief an die Verleger elektronischer Zeitschriften
Widerstand gegen das neue Leistungsschutzrecht
Leistungsschutzrecht – das elektronische Verlagsgrab