Eigentlich sollte heute nicht wieder ein TED-Beitrag (TED = Technology, Entertainment, Design) eingestellt werden, aber ich fand den etwas über vier Minuten dauernden Vortrag von JD Schramm so beeindruckend, dass ich um diesen Artikel nicht herum kam. Auch deshalb, weil die derzeit recht trübe Winterzeit sowie die bald beginnende Vorweihnachtszeit immer wieder verstärkt zu Familientragödien und vermehrtem Suizid führt, der im gemeinen Sprachgebrauch auch Selbstmord, Selbsttötung oder Freitod genannt wird.

Nicht immer, aber durchaus häufig werden solche Absichten vorher angezeigt, oft auch über nonverbale Kommunikation. Dies zu erkennen und Hilfe anzubieten ist nicht nur ein Anliegen des Vortragenden mit einer überraschenden Offenbarung, sondern auch des Blogautors. Jeder Mensch ist es wert, dass sich jemand um dessen Leben bemüht, notfalls mit professioneller Hilfe. Links zu entsprechenden Hilfseinrichtungen finden sich unter der Video-Einbindung.

TED – Ideas worth spreading

Hilfsstellen für Suizidgefährdete als auch für Angehörige:
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention
Liste der Einrichtungen zur Suizidprävention
Telefonseelsorge

Die letzten Sätze des TED-Vortrags möchte ich hier noch einmal wiederholen:
Und ich habe mich entschieden heute aus einem völlig anderen Kämmerchen zu kommen um Sie zu ermutigen, sie zu drängen, dass wenn Sie jemand sind, der über Selbstmord nachgedacht hat oder ihn versucht hat oder wenn Sie jemand kennen, der das hat, reden Sie darüber, holen Sie sich Hilfe. Es ist ein Gespräch, dass es wert ist geführt zu werden und es ist eine Idee, die es wert ist verbreitet zu werden.“ JD Schramm.