Über diverse Beziehungsprobleme in Partnerschaften hatte ich vor längerer Zeit eine dreiteilige Serie geschrieben, speziell in Bezug auf emotionale Erpressung. Später wurde von mir vor allem in rechtlicher und diskriminierender Hinsicht die Ehe als Institution ansich angezweifelt, und vor kurzem schrieb ich über das in Chats beobachtbare vermehrte Singledasein bis zum Tod als Preis zunehmender Ansprüche an einen neuen Partner. Chatbesucherin Kf sah das in ihrem Gastbeitrag ähnlich wenn auch emotionaler, und Stefana Broadbent sieht in ihrem TED-Vortrag sowohl die Kontaktebene als auch die persönliche Intimität auf die digitale Ebene verlagert.

Im Gegensatz dazu spricht Jenna McCarthy in dem heute hier eingestellten TED-Beitrag (TED = Technology, Entertainment, Design) ungezwungen über die erstaunlichen Erkenntnisse aus der Forschung, wie glückliche Ehen auf Dauer funktionieren können und mit welch erstaunlich einfachen Mitteln eine Ehe glücklich bleiben kann. Dazu zählt auch, dass der Ehemann immer beleibter als seine Frau sein sollte und Frauen keinen Oscar in Schauspielerei gewinnen dürfen. Ein witziger TED-Beitrag, den jeder Beziehungspartner mindestens einmal gesehen haben sollte. Natürlich hier wie immer – wenn möglich – mit deutschen Untertiteln.

TED – Ideas worth spreading

Siehe auch:
Emotionale Erpressung – eine Anleitung
Emotionale Erpressung II – Erkenntnisse
Emotionale Erpressung III – klare Einblicke und Auswege
Die überflüssige Institution Ehe
Singles – wer die Wahl hat, bleibt alleine
Eine launige Betrachtung der Banalitäten des Chatlebens mit Todesfolge
Eine Betrachtung des Chatlebens aus weiblicher Sicht
Stefana Broadbent: Wie das Internet Intimität ermöglicht