Es ist ja nicht ganz einfach einem Laien wie mir zu erklären, wieso Licht – während es sich immer mit gleicher Geschwindigkeit, nämlich 299792 km/sek. fortbewegt – je nach der Bewegung eines Beobachters des Lichts zeitlich unterschiedlich agieren kann. Ein schönes Beispiel gibt es mit einem Zug. Wenn ein Lokführer bei einer Geschwindigkeit von 100km/h das Licht einschaltet, dann sieht er (theoretisch) das Licht in seiner oben genannten Lichtgeschwindigkeit davon fliegen.

Ein Beobachter jedoch, der an der Strecke steht und sieht, wie der Lokführer das Licht einschaltet, sieht das Licht ebenso mit Lichtgeschwindigkeit davonfliegen und nicht in Lichtgeschwindigkeit plus 100km/h. Klingt paradox, ist aber so. Das Phänomen nennt man Zeitdilatation. Um das einigermaßen zu verstehen, ist das folgende für den Laien gut verständliche und etwas mehr als sechsminütige Video sehr hilfreich.

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