In fränkischen Gärten finden sich manch seltsame durch Witterung und Zeit gestalteten Kunstwerke, die in ihrer Ursprünglichkeit eher zu den banalen Gebrauchs- oder Dekorationsgegenständen gehörten. Deshalb spricht man auch gerne vom Zahn der Zeit, wenn an denselben über längere Zeit von Wind und Wetter genagt wurde. Zwei dieser umweltbedingt zernagten Gegenstände hatte ich bereits hier und hier veröffentlicht. Das Gegenstück dazu sind Gebilde, die noch nicht dem Zahn der Zeit zum Opfer fallen und dennoch nur durch dieselbe zu dem werden konnten, was sie heute sind.

Dazu gehört auch dieser eher mysteriös gewachsener Baum, der neben einer Gabelung direkt über dem Wiesenboden noch zusätzlich durch eine Laune der Natur fast in gleicher Höhe Astgabeln plazierte, was nach Angaben des Besitzers wohl zufällig geschah. (Zum Vergrößern Bild klicken)

Bild: Blogautor CC BY-SA 3.0

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