September 2012


Was ist das Ich? Was ist dafür verantwortlich, was wir sind? Nachdem die Suche nach den Verknüpfungen des Ichs mit allen denkbaren meditativen, spirituellen, göttlichen oder transzendenten Ebenen in den letzten Jahrtausenden die Selbsterkenntnis keinen Schritt weiter gebracht hat, stößt die Hirnforschung derzeit vermehrt in Bereiche vor, die nicht nur neue und erstaunliche, sondern auch häufig erschreckende Erkenntnisse liefern. Ist nicht das Gehirn von uns abhängig, sondern wir das Produkt unseres Gehirns? Haben wir keinen wirklichen freien Willen? Ist das, was wir Freiheit nennen, nichts weiter als eine Illusion? (mehr …)

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Wo seid ihr? Gibt es euch noch? Gibt es euch Wissenschaftler, die nicht nur geheime Koryphäen ihres Fachs sind und unbemerkt von der Öffentlichkeit glanzvolle Leistungen vollbringen? Wo seid ihr Wissenschaftler, die öffentlich auf die zahlreichen unwissenschaftlichen Mißstände in der Gesellschaft hinweisen und sich klar zu wissenschaftlichen Grundlagen bekennen? Gibt es die Wissenschaftler, die sich ohne Angst vor dem Geschrei mancher Verbände klar und deutlich offen dazu bekennen, dass esoterischer und homöopathischer Unsinn auch als solcher bezeichnet wird? (mehr …)

Strom und Wasser immer selbstverständlich?
Wasserkraftwerk Raffelberg
Wiki gemeinfrei

In Wohlstandsgesellschaften ist eine dauerhafte Stromversorgung genauso selbstverständlich wie fliessendes Wasser. Wenn wir wegen eines Wasserrohrbruchs nicht wie gewohnt baden, duschen oder uns waschen können, dann fühlen wir uns den ganzen Tag unwohl. Und wenn die Rohrarbeiten wegen Komplikationen länger dauern, dann sind wir schon richtig sauer. Zwar merken wir nun, wie wichtig für uns die Dinge sind, die ansonsten wie selbstverständlich zur Verfügung stehen, aber wir sind über den Versorgungsausfall mitten im Leben genauso ungehalten wie der Fernsehzuschauer über die Bildstörung während eines Films. Und wir kommen gar nicht mehr auf die Idee, dass fliessendes Wasser und dauerhafter Strom keine Selbstverständlichkeiten sind und in anderen Ländern Ausfälle durchaus zum Alltag gehören können: (mehr …)

Das Aussetzen des Hubble-Teleskop durch Discovery am 25. April 1990
Wiki gemeinfrei

Das Weltraumteleskop Hubble, dass eigentlich seinen Dienst schon 2010 hätte einstellen sollen hat in den letzten Jahren enorm viele Bilder aus Bereichen geliefert, an denen am Himmel auch mit den üblichen Teleskopen kaum etwas oder gar nichts zu sehen ist. Eines der bekanntesten vom Hubble-Teleskop immer wieder aufgesuchten Felder ist das Hubble Ultra Deep Field (HUDF). Dabei sind rund 2000 Bilder mit einer gesamten Belichtungszeit von etwa 23 Tagen zustande gekommen. Das Aufaddieren dieser Bilder führte zu einem tiefen Einblick fast bis an den Rand des sichtbaren Universums. (mehr …)

Der Herbst ist noch nicht vollständig angekommen. Die Bäume werfen noch wenig Laub ab, und dennoch ist es gerade in dieser Region ganz deutlich zu spüren, dass der Sommer vorbei ist und Herbst näher rückt. Das schlägt sich auch in vermehrte trübe und regnerische Tage nieder. Dennoch haben solche Tage ein gewisses Flair, zu dem ein hochgezogener Kragen gehört und die Vorfreude auf einen dampfenden Kaffee oder Tee daheim. (mehr …)

Es ist ja nicht ganz einfach einem Laien wie mir zu erklären, wieso Licht – während es sich immer mit gleicher Geschwindigkeit, nämlich 299792 km/sek. fortbewegt – je nach der Bewegung eines Beobachters des Lichts zeitlich unterschiedlich agieren kann. Ein schönes Beispiel gibt es mit einem Zug. Wenn ein Lokführer bei einer Geschwindigkeit von 100km/h das Licht einschaltet, dann sieht er (theoretisch) das Licht in seiner oben genannten Lichtgeschwindigkeit davon fliegen. (mehr …)

Eigentlich wollte ich zu dem von Schriftstellern, Philosophen und Bischöfen geforderten gesetzlichen Schutz vor verletzten religiösen Gefühlen nichts mehr schreiben. Zu abwegig ist dieses Thema, denn abgesehen davon, dass mit einem Blasphemieverbot etwas geschützt werden soll, was nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen gar nicht existiert, ist der zusätzliche Schutz vor der Verletzung von religiösen Gefühlen ja nichts weiter als ein Wunsch nach gesetzlicher Rückendeckung für emotionale Erpressungen nicht- oder andersgläubiger Mitmenschen – in einem Rechtsstaat ein absolutes Unding. (mehr …)

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