Katze mit verschränkten Beinen auf Herrn mit verschränkten Beinen, Blogautor CC BY-SA 3.0

Manchmal benehmen sich Tiere in bestimmten Situationen völlig untypisch. Nein, ich meine jetzt nicht diese üblichen Geschichten von Erdbeben, in denen angeblich Tiere vorher schon von Unruhe und Fluchtverhalten befallen werden. Eher meine ich das untypische Verhalten, das ihrem evolutionären Zustand nicht entspricht. Man erwischt sie dabei in Momenten höchster Konzentration oder beim ausgesprochenen Ruhebedürfnis. Manchmal frage ich mich, ob das ein Hinweis darauf sein könnte, dass auch sie sich evolutionär weiter entwickeln.

Man kann natürlich darüber spekulieren, ob evolutionär ein Trend zum aufrechten Gang vorhanden ist. Nach der Evolutionstheorie läßt sich das aber nicht sagen; Evolution ist stets etwas Zufälliges; einen Plan gibt es nicht. Gehört ein solch untypisches Verhalten dann eher doch zu den Zufällen, in denen Tiere sich ganz einfach mal untypisch benehmen? Etwa so, als wenn wir Menschen aus Lust und Laune auf allen Vieren kriechen, weil wir das als Kinder ja auch oft gemacht haben?

Während in obigem Bild tatsächlich eher der Zufall und die gemütliche Form der Liegestätte nachgeholfen haben mag (ich war es jedenfalls nicht; die Pflegekatze für ein Wochenende hat sich völlig selbständig in meinen Schoß gelegt und auf den Rücken gedreht), sieht es im unteren Bild schon etwas anders aus. Erstaunlicherweise ließ sich die Katze auch nicht durch das Fotografieren ablenken. Und irgendwie schien es mir, als sei sie sich dem untypischen Verhalten gar nicht bewusst.
Übrigens habe ich das weder vorher noch nachher bei dieser oder bei einer andere Katze beobachten können (Bilder zum Vergrößern klicken).

Katze, kein Kaninchen – Blogautor CC BY-SA 3.0

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