Präsident Barack Obama
Quelle: Wikimedia gemeinfrei

Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), hat manchmal bei den zahlreichen offiziellen Pflichten auch solche, die in ihrer netten Unbefangenheit kaum zu überbieten sind. So wird ein recht langer Bericht in der New York Times in verkürzter Form auf der Webseite thehighdefinite.com wiedergegeben, in der von einem Jungen namens Jacob Philadelphia berichtet wird. Sein Vater, als Soldat der US-Marines ein Mitarbeiter des Weißen Hauses mit begrenztem Zeitvertrag, hatte sich am Ende seiner Dienstzeit –  wie bei Verabschiedungen oft üblich – ein Abschiedsfoto mit dem Präsidenten gewünscht.

Bei dem Termin durften seine beiden Söhne jeder eine Frage stellen, und Jacob fragte den Präsidenten, ob denn das Haar Obamas so sei wie seins. Vor Verlegenheit stellte er die Frage so leise, dass der Präsident darum bat, sie zu wiederholen. Als er sie wiederholt hatte, beugte sich der Präsident zum ihm hinunter und fragte ihn, warum er es nicht einfach berühren würde und selbst fühlt. Jacob zögerte, und der Mr Obama sagte: “Touch it, dude!”. Nachdem Jacob es berührt hatte fragte der Präsident: „Nun, was denkst Du?“, und Jacob meinte: „Ja, es fühlt sich gleich an.“
David Axelrod, Obamas langjähriger Berater meinte, dass solche Momente es wert seien, das manchmal brutale politische Geschäft durchzustehen.

Im (ausführlicheren) englischen Original kann man sich das nette Foto (welches ich wegen unklarer Urheberrechtsgründe hier nicht einstelle) anschauen:

thehighdefinite.com oder New York Times

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